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Anlage-und Abstimmungspolitik

Anlagepolitik

Monega hat sich sowohl für institutionelle Anleger als auch im Bereich Publikumsfonds darauf spezialisiert, neben indexnahen Fonds auch quantitative Anlagekonzepte zu entwickeln.

Qualität und Kompetenz 

Monega macht aus Fondsmanagement kein Geheimnis. Ziel von Monega ist es, dem Anleger Bausteine für eine gute Vermögensanlage an die Hand zu geben, die neben Profitabilität Einsicht in die Strategien des Fondsmanagements geben.

Monega sieht Fondsmanagement als solides Handwerk. Nachvollziehbare quantitative Strategien und Fondsmanagement nach mathematischen Modellen bieten bei Monega beste Wertentwicklung der Geldanlage.  

Abstimmungspolitik

Basierend auf den Regelungen des Kapitalanlagegesetzbuches nebst den Wohlverhaltensregeln des Bundesverbandes Investment und Asset Management e. V. („BVI“) als Interessenvertretung  der Investmentfondsbranche sollen Kapitalverwaltungsgesellschaften die Stimmrechte für Vermögensgegenstände ausüben, die in den von ihnen verwalteten Investmentvermögen gehalten werden. Die Monega Kapitalanlagegesellschaft mbH („Monega“) nimmt ihre treuhänderische Verantwortung für ihre Kunden ernst und stimmt anhand klar definierter Kriterien unter Berücksichtigung der Interessen der Investmentvermögen und deren Anleger und der Integrität des Marktes ab. Die Stimmrechtsrichtlinien werden regelmäßig überprüft und an die aktuellen Entwicklungen angepasst.

I. Die Gesellschaft übt die ihr zustehenden Stimmrechte bei inländischen Gesellschaften grundsätzlich selbst aus. Dies gilt insbesondere bei den inländischen Aktiengesellschaften, bei denen:

  • die Gesellschaft über alle Fonds mehr als 5% des Nennkapitals der Aktiengesellschaft hält;
  • in den Aktienportfolios, die relativ zu einer Benchmark verwaltet werden, aufgrund der Einschätzung des Unternehmens und der vorgenommenen Gewichtung ein hohes relatives Performance-Risiko besteht;
  • in den Aktienportfolios, die nicht gegen eine Benchmark verwaltet werden, aufgrund der Einschätzung des Unternehmens ein hohes absolutes Performance-Risiko besteht.

Für ausländische Vermögensgegenstände übt Monega die Stimmrechte nur in den Fällen aus, bei denen es angesichts des hohen Aufwands gerechtfertigt ist.

II. Bei der Entscheidung für oder wider eine Stimmrechtsausübung nimmt Monega stets eine Kosten-Nutzen-Abwägung vor. Liegt eine Stimmrechtsausübung beispielsweise aufgrund unverhältnismäßig hoher Kosten oder eines unverhältnismäßig hohen Aufwandes nicht im Interesse der Anleger, wird Monega von einer Wahrnehmung der Stimmrechte absehen. 

III. Die Ausübung der Stimmrechte kann im Regelfall durch den persönlichen Besuch eines Vertreters der Monega auf der Hauptversammlung oder im Einzelfall durch die Unterbevollmächtigung eines weisungsgebundenen Dritten erfolgen. Es besteht auch die Möglichkeit der Bevollmächtigung eines unabhängigen Stimmrechtsvertreters. In letztgenanntem Fall wird Monega das Abstimmungsverhalten des unabhängigen Stimmrechtsvertreters basierend auf vorliegender Stimmrechtsrichtlinie, in besonderen Fällen auch durch konkrete Einzelanweisung lenken und überwachen.

IV. Monega übt die Stimmrechte unabhängig von Interessen Dritter aus. Maßgeblich ist allein das Interesse des jeweiligen Investmentvermögens und dessen Anleger unter Berücksichtigung der jeweiligen Anlageziele und der Anlagepolitik des Investmentvermögens. Weichen Interessen verschiedener Sondervermögen voneinander ab, so wird sich dies im Abstimmungsverhalten der Monega widerspiegeln. Sofern sich für Monega Interessenkonflikte bei der Stimmrechtsausübung ergeben, wird sich Monega jeweils der Stimme enthalten. Monega hat Vorkehrungen dafür getroffen, dass etwa bestehende Interessenkonflikte an die Compliance Funktion gemeldet werden.

V. Basis für die Abstimmungspolitik sind die BVI-Analyse-Leitlinien für Hauptversammlungen in ihrer jeweils gültigen Fassung unter Einbeziehung der Vorgaben des Deutschen Corporate Governance Kodex sowie der einschlägigen Umwelt- und Sozialstandards (Environmental Social Governance). Monega lässt sich insbesondere von folgenden grundsätzlichen Überlegungen leiten:

  • Die Gesellschaft stimmt grundsätzlich keiner Beschränkungen der Rechte der Aktionäre zu;
  • Maßnahmen zur Verhinderung feindlicher Übernahmen stimmt die Gesellschaft regelmäßig nicht zu, wenn diese primär dazu dienen sollen, die Position des bestehenden Managements zu sichern;
  • Über Fusionen und Akquisitionen wird die Gesellschaft von Fall zu Fall entscheiden. Grundsätzlich wird die Gesellschaft für Fusionen und Akquisitionen stimmen, bei denen der angebotene Kaufpreis dem fairen Wert entspricht, bei denen die Aktionäre anderweitig voraussichtlich keinen höheren Preis erzielen können. Die faire und gleichberechtigte Behandlung der Aktionäre gemäß den Bedingungen der Fusion/Akquisition muss gewährleistet sein;
  • Zu Fragen der Tagesordnung, zur Wahl des Abschlussprüfers und ähnlichen Fragen wird die Gesellschaft grundsätzlich ihre Zustimmung erteilen. Die Unabhängigkeit der Prüfer muss allerdings gewährleistet sein.

Im Einzelfall kann Monega jedoch für ein einzelnes Investmentvermögen im Interesse der Anleger und der Integrität des Marktes von diesen Stimmrechtsrichtlinien abweichen.

Einzelheiten zu den aufgrund dieser Stimmrechtsrichtlinie getroffenen Maßnahmen stellt die Monega ihren Anlegern auf Verlangen kostenfrei zur Verfügung.

Köln im Oktober 2017