Fragen und Antworten rund um das Thema Fonds

 

Hier finden sie häufige Fragen und Antworten rund um das Thema Fonds.
Sollten weitere Fragen offen bleiben, dann schreiben Sie uns bitte. Gerne beantworten wir auch Ihr Anliegen.

 

Was ist ein Fonds?

Ein Fonds ist ein Vermögen aus unterschiedlichen Wertpapieren, z.B. Aktien und Renten. Die Wertpapiere werden wie in einem Korb zu einem einzigen Vermögen zusammengefasst. Aus diesem Gesamtvermögen werden Anteilsscheine ausgegeben, die Privatanleger als Fondsanteile erwerben können. So besitzen Anleger, die einen Geldbetrag in Fondsanteile investiert haben, indirekt einen Anteil an den Wertpapieren (Aktien, Renten und andere Wertpapiere), die im Fondsvermögen enthalten sind.

 

Was macht Fonds flexibel?

Mit einem Sparplan oder einer Einmalanlage werden Anteile an einem Fonds erworben. Diese Anteile bzw. deren Gegenwert werden in einem (Wertpapier-)Depot gelagert - im Vergleich: ein modernes Sparbuch. Möchte der Anleger Geld ausgezahlt bekommen, werden Anteile an dem Fonds z.B. für 1.000 Euro verkauft und der Anleger bekommt diese Summe auf sein Konto gutgeschrieben. Privatanleger können also jederzeit zum tagesaktuellen Kurs über ihr Geld verfügen und sind weder bei Kauf noch Verkauf an Laufzeiten gebunden.

 

Was ist ein Publikumsfonds?

Ein Publikumsfonds ist ein Renten-, Aktien- oder Mischfonds, an dem jeder Anleger jederzeit Anteile erwerben kann. So haben auch Privatanleger, die kleinere Geldbeträge anlegen möchten, die Möglichkeit über Fonds in unterschiedliche Branchen oder Anlageformen zu investieren und ihr Kapital breit und damit risikoärmer zu streuen.

 

Was ist ein Spezialfonds?

Ein Spezialfonds ist ein Fonds, den sogenannte institutionelle Kunden auflegen. Z.B. Banken, Versicherungen und andere Unternehmen lassen Ihr Vermögen in einem Spezialfonds verwalten. Privatanleger können in Spezialfonds nicht investieren. Die Anteile eines Spezialfonds sind ausschließlich im Besitz des jeweiligen Kunden. Die Anlagestrategie dieser Fonds richtet sich individuell nach den Bedürfnissen des Anteilinhabers.

 

Welche Faktoren führen zu mehr Sicherheit in der Anlage?

Generell kann man sagen, je mehr Aktien ein Anleger hält, desto höher sind seine Gewinnchancen bei höherem Risiko. Hält er mehr Rentenpapiere, also festverzinsliche Wertpapiere, sinkt das Risiko der Anlage bei einer entsprechend niedrigeren Gewinnerwartung.

 

Anleger, die gerne in Aktien investieren möchten, können mehr Sicherheit gewinnen, wenn Sie folgende Tipps und Regeln beachten:

  • Eine Investition in einen Fonds vermindert das Risiko gegenüber einem Einzeltitel durch die breite Streuung des Vermögens auf viele unterschiedliche Aktientitel, z.B. auf die 30 stärksten Unternehmen Deutschlands mit dem DAX.
  • Strategien wie Wertsicherung und/oder Best of Two sichern Gewinne bzw. haben ein kalkulierbares Verlustrisiko.
  • Je länger ein Aktieninvestment gehalten wird, desto geringer ist das Verlustrisiko.
  • Je jünger der Anleger also ist, desto mehr Aktien kann er sich leisten. Hierzu gibt es eine Faustformel: 100 - Lebensalter = Aktienanteil auf das Gesamtvermögen.

 

Was bedeutet Bonität?

Die Bonität von festverzinslichen Wertpapieren (z.B. Staatsanleihen und Pfandbriefe) wird von renommierten internationalen Gesellschaften ständig kontrolliert und bewertet. Sie beschreibt die Kreditwürdigkeit und Zahlungsfähigkeit eines Schuldners, also des Emittenten der jeweiligen Anleihe und ist ausschlaggebend für die Sicherheit einer Anleihe. Die Bonität ist darum ein sehr entscheidendes Kriterium für die Anlageentscheidung und ob eine Anleihe in das Fondsvermögen gekauft wird oder nicht.

Internationale Ratingagenturen wie z.B. Standard & Poor's (S&P) überprüfen regelmäßig die Bonität von Schuldnern, die sich aufgrund von Entwicklungen im gesamtwirtschaftlichen oder unternehmensspezifischen Umfeld ändern kann. Die Abstufungsmöglichkeiten reichen beispielsweise von "AAA" (sehr gute Bonität) bis "D" (sehr schlechte Bonität) bei Standard & Poor's.