Hier finden sie Fragen und Antworten rund um das Thema Fonds. Bleiben noch Fragen offen? Dann schreiben Sie uns. Gerne beantworten wir auch Ihre Frage an dieser Stelle.
Ein Fonds ist ein Vermögen aus unterschiedlichen Wertpapieren, z.B. Aktien und Renten. Die Wertpapiere werden wie in einem Korb zu einem einzigen Vermögen zusammengefasst. Aus diesem Gesamtvermögen werden Anteilsscheine ausgegeben, die Privatanleger als Fondsanteile erwerben können. So besitzen Anleger, die einen Geldbetrag in Fondsanteile investiert haben, indirekt einen Anteil an den Wertpapieren (Aktien, Renten und andere Wertpapiere), die im Fondsvermögen enthalten sind.
Der in Deutschland bekannteste Index ist der DAX. Der DAX wird von der Deutschen Börse AG publiziert und streng kontrolliert. Dieser Index umfasst die 30 größten und kapitalstärksten Unternehmen Deutschlands und ist damit ein echtes Börsenbarometer. Steht der DAX gut, geht es der deutschen Wirtschaft gut. Andere Indizes können andere Aktienmärkte aber auch Anleihemärkte abbilden. So steht z.B. der Aktienindex Dow Jones in den USA für die Wirtschaftskraft der vereinigten Staaten und der bekannte RexP für den deutschen Rentenmarkt.
Indexorientierte Fonds bzw. sogenannte Indexfonds gibt es in Deutschland erst seit 1998. Sie ermöglichen neben der klassischen, aktiven Fondsverwaltung über Fondsmanager eine konservative und dem Marktgeschehen einfach folgende Fondsverwaltung. Die aktuelle Marktsituation wird dabei über "Index"-Werte wie DAX oder Stoxx abgebildet und führt zu einem diesem folgenden Fondshandel, mit geringen Kosten, größerer Sicherheit und Transparenz.
Die Fondsmanager der Monega KAG folgen bei der Verwaltung der Fonds festen Regeln. Denn die Fonds bilden auf der einen Seite einen Index (z.B. DAX oder DJ EuroStoxx 50) ab bzw. werden indexnah gemanagt oder folgen festgelegten mathematischen Modellen, die die optimale Aufteilung eines Fondsvermögens in Aktien oder Anleihen berechnen.
Transparenz bedeutet, dass sich Monega Fonds einem Index folgend entwickeln oder nach festgelegten mathematischen Modellen gemanagt werden. Anleger können die Wertentwicklung und Zusammensetzung eines Index wie z.B. DAX oder EuroStoxx in Tageszeitungen verfolgen. Der DAX, das bekannteste deutsche Börsenbarometer und seine tagesaktuelle Entwicklung wird sogar jeden Abend vor und in der Tagesschau live aus der Börse in Frankfurt a.M. vorgestellt. Wer in einen Monega Germany investiert hat kann daraus ableiten, wie sich sein Vermögen entwickelt.
Mit einem Sparplan oder einer Einmalanlage werden Anteile an einem Fonds erworben. Diese Anteile bzw. deren Gegenwert werden in einem (Wertpapier-)Depot gelagert - im Vergleich: ein modernes Sparbuch. Möchte der Anleger Geld ausgezahlt bekommen, werden Anteile an dem Fonds z.B. für 1.000 Euro verkauft und der Anleger bekommt diese Summe auf sein Konto gutgeschrieben. Privatanleger können also jederzeit zum tagesaktuellen Kurs über ihr Geld verfügen und sind weder bei Kauf noch Verkauf an Laufzeiten gebunden.
Indexfonds und passiv gemanagte Fonds, also Fonds die z.B. mathematischen Modellen folgen, sind kostengünstiger zu verwalten, da das Fondsvermögen weniger häufig umgeschichtet wird. Dadurch sind die Kosten durch An- und Verkauf von Wertpapieren deutlich geringer. Darüber hinaus fallen geringere Kosten für aufwändige Markt- und Unternehmensanalysen an, da im Fonds nur die Wertpapiere sind, die auch im zugrundeliegenden Index sind. Diese Kostenersparnisse bei der Fondsverwaltung kommen der Wertentwicklung des Fonds und damit dem Anleger zugute.
Mit dem Monega Balance Strategy III und seiner Wertsicherungsstrategie werden das Kapital und die Erträge, die der Fonds erwirtschaftet bei steigenden Aktienkursen gesichert und dadurch die Gefahr von hohen Verlusten eingeschränkt. Bei fallenden Aktienmärkten wird mit dem Wertsicherungskonzept des Monega Balance Strategy III ein möglicher Verlust auf maximal 10% des letzten Fondspreishöchstkurses reduziert. In guten Börsenzeiten profitiert der Anleger trotz der Sicherung von einem maximal 70%-igen Aktienanteil im Fonds.
Ein Beispiel: Der Monega Balance Strategy III hat einen Aktienanteil von maximal 70%. Der Rest ist in sichere Renten- und Geldmarktpapiere angelegt. Laufen die Aktienmärkte, in diesem Fall der Euroland-Markt, gut, werden die Gewinnchancen der Aktienpapiere ausgenutzt und der Fonds steigt im Wert. Das Sicherheitsnetz, die Fondspreisuntergrenze, wird angehoben. Gerät die Börse in Turbulenzen wird von den Fondsmanagern, die den Fonds und die Börse ständig beobachten, nach einem erprobten mathematischen Modell der Aktienanteil im Fonds gesenkt und bei stark fallenden Aktienmärkten sogar bis auf Null reduziert. Dadurch ist der Anleger vor Verlusten geschützt, denn der Kurs des Fonds kann nicht unter die Fondspreisuntergrenze fallen. Und das ganz ohne Laufzeitbegrenzung.

Das Wertsicherungskonzept ist also eine ideale Möglichkeit, von Aktien zu profitieren, sich aber gegen Risiken abzusichern. Die Monega KAG war übrigens eine der ersten Fondsgesellschaften, die ein solches Modell in Publikumsfonds ohne Laufzeitbegrenzung und bei maximaler Ertragsbeteiligung anbieten konnte.
Die "Best of two-Strategie" (engl. das Beste von Zwei) aus dem Fonds Monega BestInvest Europa ist ein Trendfolgemodell und bietet das Beste aus zwei Welten - der Aktien- und der Anleihenwelt.
Der Fonds startet zu Jahresbeginn jeweils mit einer Vermögensaufteilung von 50% Aktien und 50% Anleihen, also festverzinslichen Wertpapieren. In den Folgemonaten werden die Börsenbewegungen durch ein komplexes mathematisches Modell analysiert. Je nach Börsenwetter wird aus dieser Formel eine neue Aufteilung der Aktien- und Anleihenquote errechnet. Jeweils zum Monatsersten wird dann die Aktien bzw. Anleihenquote dem Marktumfeld angepasst. Bei steigenden Aktienmärkten kann der Aktienanteil im Fondsvermögen bis zu 100% betragen, bei schlechtem Börsenwetter kann der Rentenanteil allerdings umgekehrt bis zu 100% erreichen. So erhält der Anleger stets die Wertentwicklung des Marktes, der sich besser entwickelt.
Ein Publikumsfonds ist ein Renten-, Aktien- oder Mischfonds, an dem jeder Anleger jederzeit Anteile erwerben kann. So haben auch Privatanleger, die kleinere Geldbeträge anlegen möchten, die Möglichkeit über Fonds in unterschiedliche Branchen oder Anlageformen zu investieren und ihr Kapital breit und damit risikoärmer zu streuen.
Ein Spezialfonds ist ein Fonds, den sogenannte institutionelle Kunden auflegen. Z.B. Banken, Versicherungen und andere Unternehmen lassen Ihr Vermögen in einem Spezialfonds verwalten. Privatanleger können in Spezialfonds nicht investieren. Die Anteile eines Spezialfonds sind ausschließlich im Besitz des jeweiligen Kunden. Die Anlagestrategie dieser Fonds richtet sich individuell nach den Bedürfnissen des Anteilinhabers.
Generell kann man sagen, je mehr Aktien ein Anleger hält, desto höher sind seine Gewinnchancen bei höherem Risiko. Hält er mehr Rentenpapiere, also festverzinsliche Wertpapiere, sinkt das Risiko der Anlage bei einer entsprechend niedrigeren Gewinnerwartung.

Anleger, die gerne in Aktien investieren möchten, können mehr Sicherheit gewinnen, wenn Sie folgende Tipps und Regeln beachten:
Die Bonität von festverzinslichen Wertpapieren (z.B. Staatsanleihen und Pfandbriefe) wird von renommierten internationalen Gesellschaften ständig kontrolliert und bewertet. Sie beschreibt die Kreditwürdigkeit und Zahlungsfähigkeit eines Schuldners, also des Emittenten der jeweiligen Anleihe und ist ausschlaggebend für die Sicherheit einer Anleihe. Die Bonität ist darum ein sehr entscheidendes Kriterium für die Anlageentscheidung und ob eine Anleihe in das Fondsvermögen gekauft wird oder nicht.
Internationale Ratingagenturen wie z.B. Standard & Poor's (S&P) überprüfen regelmäßig die Bonität von Schuldnern, die sich aufgrund von Entwicklungen im gesamtwirtschaftlichen oder unternehmensspezifischen Umfeld ändern kann. Die Abstufungsmöglichkeiten reichen beispielsweise von "AAA" (sehr gute Bonität) bis "D" (sehr schlechte Bonität) bei Standard & Poor's.