Eine Geldanlage erfordert Sorgfalt und Planung. Es gibt einige Faustregeln, die dabei helfen, das Vermögen bedarfsgerecht anzulegen. Diese können ein persönliches Beratungsgespräch nicht ersetzen, aber hilfreich bei der Entscheidungsfindung sein.

Grundsätzlich gilt: 

  • Je mehr Rendite eine Geldanlage erwirtschaften soll, desto höher wird in der Regel das einzugehende Risiko sein
  • Je jünger der Anleger ist und je länger der mögliche Anlagezeitraum sein kann, desto mehr kann der Anleger in Aktien bzw. Aktienfonds investieren 
  • Je breiter das Geldvermögen auf verschiedene Wertpapierarten verteilt wird, desto geringer wird das Risiko, Verluste zu erwirtschaften
  • Den richtigen Zeitpunkt zum Einstieg gibt es nicht

Bei Wertpapieren wird das Risiko in den möglichen Kursschwankungen gemessen. Aktienpapiere unterliegen im allgemeinen stärkeren Kursschwankungen als Rentenpapiere, also festverzinsliche Wertpapiere. Je stärker die Kurse nach oben oder nach unten schwanken können, desto größer ist auf der einen Seite das Risiko, Verluste zu erleiden. Auf der anderen Seite aber steigen auch die Chancen, hohe Erträge zu erwirtschaften. Bei der Geldanlage ist es wichtig, seine persönliche Risikobereitschaft zu erkennen und das Vermögen entsprechend auf die unterschiedlichen Wertpapierarten zu verteilen. 

Auf dem Aktienmarkt kann jede Nachricht für starke Kursausschläge nach oben oder nach unten sorgen. Langfristig jedoch steigen die Kurse stetig. Wer in Aktienfonds investiert, sollte dies berücksichtigen. Eine Aktienanlage sollte über einen mittel- bis langfristigen Zeitraum gehalten werden. Natürlich spielt hier aber auch  die persönliche Vermögenssituation des Anlegers eine Rolle. Geld, das kurzfristig verfügbar sein muß, sollte nicht in Aktienfonds investiert werden, sondern besser in schwankungsärmere Rentenfonds oder in Wertsicherungskonzepte.

Grundsätzlich gilt: wenn das Anlagevermögen auf verschiedene Wertpapiere verteilt wird, sinkt das Risiko, Verluste zu erleiden, deutlich. Die Aufteilung auf verschiedene Wertpapiere, auch Diversifikation genannt, erfolgt in einem Fonds automatisch. Denn mit einem Fondsanteil erwirbt der Anleger Anteile am gesamten Fondsvermögen, das sich auf viele verschiedene Aktien oder Rentenpapiere aufteilt. Deshalb ist eine Anlage in einen Fonds sinnvoller, als z.B. in Einzelaktien zu investieren.

Erstaunlich aber wahr: wichtig ist bei der Geldanlage die Regelmäßigkeit und die Haltedauer, nicht der Einstiegszeitpunkt. So zeigen entsprechende Berechnungen immer wieder, daß ein Anleger, der immer zum günstigsten Kurs investiert, gegenüber einem Anleger, der immer zu einem festen Zeitpunkt, z.B. jeden 2. Januar eines Jahres, investiert, über mehrere Jahre gesehen nur einen sehr geringen Renditevorteil hat. Und der ist in der Realität nicht haltbar, da ein Anleger dazu im Voraus die Kurse erahnen müsste.

Ihre persönlichen Vermögensziele führen zu einer individuellen Strategie und ihrem eigenen Anlage-Profil. Monega unterstützt dies mit einem individuellen Produktangebot und einer Auswahl an Fonds in den entsprechenden Bereichen. Eine kompetente Beratung hilft Ihnen, die optimale Anlagestrategie zu ermitteln.